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Auch Feste Körper wie Bäume, ein Tisch oder Stein, aber auch Menschen strahlen Radiowellen aus. Diese können einfach mit einem empfindlichen Gerät nachgewiesen werden. Diese Körper sind zum Teil schlechte Leiter, die nur wenige freie Elektronen besitzen und doch emittieren sie Radiowellen, obgleich keine elektrische Spannung angelegt wird. Eine Erklärung ergibt sich aus den ständigen inneren Schwingungen, die die Wärmeenergie des Körpers ausmachen. Wärme ist eine Energieform und besteht in der Bewegung der Teilchen. Wenn auch die Moleküle in einem festen Körper miteinander verbunden sind, bewirkt ihre Wärmeenergie, daß sie vibrieren. Infolge dessen sind Ionen und Elektronen ständig einer kleinen Verschiebung unterworfen. Diese Bewegung erzeugt die natürliche thermische Strahlung eines festen Körpers.
Die Stärke der bei verschiedenen Wellenlängen zu erwartenden Strahlung, das Spektrum, wurde für den vollkommenen Strahler bzw. “Schwarzen Körper” durch den Physiker Max Planck theoretisch abgeleitet. Für einen weiß leuchtenden Körper von ca. 6000 K (Kelvin) wie unserer Sonne, liegt das Strahlungsmaximum bei der Wellenlänge von gelben Licht. Für einen Gegenstand bei Zimmertemperatur von etwa 20 Grad = 300 K, liegt das Strahlungsmaximum im Infrarotbereich.
Ein Radioteleskop kann somit auch die Oberflächentemperatur der Sonne messen. Richtung Horizont wird es problematisch weil Gebäude, ein Waldrand oder auch Menschen mit ungefähr 300 K strahlen.
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